FACHBEGRIFFE

 

  • Beading - polierte Wulst zwischen den Rillen des Combing zur Verzierung der Drones
  • Blackwood - hochwertige, afrikanische Schwarzholzart für den Blasinstrumentenbau
  • Blowpipe - Rohr, durch welches die Luft in den Bag (Sack) geblasen wird.
  • Button - Abschluß auf den -> Ring Caps der Bordunen (hier: Bush)

 

  • Canmore Bag - Sack aus Goretex
  • Chanter - Pfeife / Flöte, auf der die Melodie gespielt wird
  • Combing - eng nebeneinander, fein gefräste Rillen als Verzierungen an den Drones bzw. Bordunen
  • Cords - farbige Kordel, die den Abstand zwischen Drones bestimmt und diese so in Position hält
  • Cover - Bezug des Sacks

 

  • Drones - Die Drones erzeugen einen gleichmäßigen Ton, der im permanent im Hintergrund zu hören ist.Die Great Scottish Highland Bagpipe hat heute 3 Drones (1 Bass, 2 Tenor). Die Drones müssen aufeinander und auf den Chanter gestimmt werden, damit ein harmonischer Ton erzeugt wird. Hierfür ist gleichmäßiger Druck während des Spielens ebenfalls unbedingt erforderlich!

 

  • Ferrules - Ringbeschlag, i.d.R. aus Metall, jeweils an den Holzteilen, in die die andere gesteckt werden, um ein Aufplatzen des Holzes zu vermeiden.

 

  • Hemp - Hanf, um die Verbindungen (z.B. der Drones) luftdicht abzuschließen. Hemp gibt es ungewachst oder gewachst in gelb und in schwarz.

 

  • Imitation Ivory - künstliches Elfenbein für Ring Caps, Projecting Mounts usw.

 

  • Mouthpiece - aufgeschraubtes Mundstück der Blowpipe; i.d.R. aus Kunststoff

 

  • Pipe Bag - Luftsack aus Rinds-, Ziegen-, Schafs- oder Elchleder
  • Polypenco - hochwertiger Kunststoff für die Herstellung der Chanter. Je nach Herstellung und Verarbeitung hervorragenden Klang. Sie sind langlebig und wesentlich unempfindlicher als die zerbrechlichen Holzchanter. Außerdem erheblich günstiger.
  • Projecting Mounts - hervorspringende Ringverzierungen an den Drones und der Blowpipe.

 

  • Reeds - Rohrblätter, die sowohl im Chanter als auch in den Drones durch die durchströmende Luft in Schwingungen versetzt werden und so den Ton erzeugen. Im Chanter befindet sich ein Doppelrohrblatt und in den Drones ein Röhrchen mit einer aufliegenden Zunge. Grundsätzlich werden Reeds aus Bambus gefertigt. Aber besonders bei den Drones-Reeds gewinnen solche aus Kunststoff immer mehr an Bedeutung.
  • Ring Caps - Ringförmige Verzierung an den oberen Enden der Drones

 

  • Silver Pipes - Liebhaber lassen bestimmte Teile der Pipes (Ring Caps, Projecting Mounts, Tuning Slides, Ferrules usw.) aus Silber herstellen oder mit Silber ummanteln. Je nach Verzierung und Qualität des Silbers kann allein das verwendete Silber um die £ 3000,- kosten!
  • Slides - Die Tuning Slides sind die schmaleren Teile der Drones, auf denen die oberen Teile aufgesteckt werden. Die oberen Enden sind mit Hemp umwickelt. Durch hinauf- bzw. hinabschieben der oberen Teile der Drones werden diese auf den Chanter und untereinander gestimmt. Die Drones sollten sich leicht verschieben lassen. Allerdings nicht so leicht, dass sie sich von allein, z.B. durch Erschütterung oder längerem Spielen, verstellen können.
  • Sole - untere Abschlußring am Chanter
  • Stocks - unterste Holzteile, die in den Sack eingebunden werden und den Chanter, die Blowpipe und die Drones aufnehmen.